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The potential of Persuasive Technology in the field of sustainable food consumption

Die Möglichkeiten von Persuasive Technology im Bereich nachhaltiger Lebensmittelkonsum

  • Climate change is one of the greatest societal challenges of our time. The global food production alone accounts for 26% of global greenhouse gas emissions. Without dietary changes, the challenges of climate protection can hardly be achieved in the food sector. Technology has the ability to significantly change society and it can be used to change people’s attitude or behaviors. The current study investigated the potential of using Persuasive Technology for guiding consumers to implement sustainable food choices. To evaluate its impact, an online grocery store was designed and prototyped using the Persuasive Systems Design model according to Oinas-Kukkonen and Harjumaa. The intended target behavior was to adjust food choices and make sustainable consumption decisions. The target group consisted of individuals between the ages 20 and 34 years. The iterative approach of the empirical study was divided into four parts: First, the requirements of the target group were analyzed. Then a concept of the grocery online shop was developed using the design principles of the Persuasive Systems Design model. The concept Foodprint was prototypically implemented and consequently, evaluated via A/B testing with target users. Two high-fidelity prototypes were similarly structured with the only difference that Prototype A contained persuasive elements. Prototype B was intended to collect comparative data in the user tests. Ten individuals of the target group evaluated the prototypes and their impressions of the concept and food choices were examined to assess the impact of the Persuasive Systems Design model. The data were analyzed qualitatively as well as quantitatively. Prototype A – with the persuasive elements – showed a more positive user experience. The evaluation of tests A and B revealed that the persuasive elements were able to influence users to identify sustainable food options. In general, it can be concluded that testers from both tests, A and B, rated the grocery online store as helpful and would be willing using it in the future. However, it became also evident that the target group lacked knowledge to make informed decisions about the environmental impact of their food choices. As observed in the current study, the participants considered it difficult to assess the sustainability level of foods when grocery shopping. Their purchasing decisions relied on labels and erroneous assumptions. These observations indicate the need for more support in making sustainable food choices. The Persuasive Systems Design model had the potential to influence the users in their food choices, suggesting that it may be an option to contribute to environmental protection in the food sector. Over time, consumers may even become more aware of the impact of their food choices and hence, could adjust their purchasing behavior in stationary retail stores.
  • Der Klimawandel ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Allein die weltweite Lebensmittelproduktion ist für 26% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Ohne Ernährungsumstellung sind die Herausforderungen des Klimaschutzes im Lebensmittelbereich kaum zu bewältigen. Technologie hat die Fähigkeit, die Gesellschaft signifikant zu verändern und sie kann genutzt werden, um die Einstellung oder das Verhalten von Menschen zu verändern. Die aktuelle Studie untersuchte das Potenzial des Einsatzes von Persuasive Technology, um VerbraucherInnen zu einer nachhaltigen Lebensmittelauswahl zu bewegen. Um dessen Wirkung zu evaluieren, wurde ein Online-Lebensmittelhandel entworfen und mit Hilfe des Persuasive Systems Design-Modells nach Oinas-Kukkonen und Harjumaa prototypisch umgesetzt. Das beabsichtigte Zielverhalten war es, die Lebensmittelauswahl anzupassen und nachhaltige Konsumentscheidungen zu treffen. Die Zielgruppe bestand aus Personen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren. Das iterative Vorgehen der empirischen Studie gliederte sich in vier Teile: Zunächst wurden die Bedürfnisse der Zielgruppe analysiert. Dann wurde ein Konzept des Lebensmittel-Onlineshops unter Anwendung der Designprinzipien des Persuasive Systems Design-Modells entwickelt. Das Konzept Foodprint wurde prototypisch umgesetzt und anschließend mittels A/B-Testing mit Zielnutzern evaluiert. Die zwei High-Fidelity-Prototypen waren ähnlich aufgebaut, mit dem einzigen Unterschied, dass Prototyp A persuasive Elemente enthielt. Prototyp B war dazu vorgesehen, in den Nutzertests vergleichende Daten zu sammeln. Zehn Personen der Zielgruppe evaluierten die Prototypen, wobei ihre Eindrücke vom Konzept und ihre Lebensmittelauswahl untersucht wurden, um die Wirkung des Persuasive Systems Design- Modells zu beurteilen. Die Daten wurden sowohl qualitativ als auch quantitativ ausgewertet. Prototyp A - mit den persuasiven Elementen - zeigte eine positivere Benutzererfahrung. Die Auswertung der Tests A und B zeigte, dass die persuasiven Elemente es ermöglichten, die BenutzerInnen dahingehend zu beeinflussen, nachhaltige Lebensmittel-Optionen zu wählen. Generell lässt sich feststellen, dass die ProbandInnen aus beiden Tests, A und B, den Lebensmittel-Onlineshop als hilfreich bewerteten und ihn in Zukunft nutzen würden. Es wurde jedoch ebenfalls deutlich, dass es der Zielgruppe an dem nötigen Wissen fehlte, um bewusste Entscheidungen über die Umweltauswirkungen ihrer Lebensmittelauswahl zu treffen. Wie in der aktuellen Studie beobachtet wurde, empfanden die TeilnehmerInnen es als schwierig, beim Lebensmitteleinkauf den Nachhaltigkeitsgrad von Lebensmitteln zu beurteilen. Ihre Kaufentscheidungen verließen sich auf Etiketten und fehlerhafte Annahmen. Diese Beobachtungen deuten darauf hin, dass mehr Unterstützung bei der Auswahl nachhaltiger Lebensmittel benötigt wird. Das Persuasive Systems Design-Modell hatte das Potenzial, die NutzerInnen bei ihren Lebensmittelentscheidungen zu beeinflussen. Dies deutet darauf hin, dass es eine Möglichkeit darstellt, zum Umweltschutz im Lebensmittelbereich beizutragen. Im Laufe der Zeit könnten sich die VerbraucherInnen sogar der Auswirkungen ihrer Lebensmittelwahl bewusster werden und somit ihr Kaufverhalten im stationären Handel anpassen.

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frontdoor_oas
Metadaten
Author:Alicia Fradera
URN:urn:nbn:de:bsz:900-opus4-66445
Advisor:Sabiha Ghellal, Tobias Schneider
Document Type:Bachelor Thesis
Language:English
Year of Completion:2021
Granting Institution:Hochschule der Medien
Date of final exam:2021/02/28
Release Date:2021/05/07
Institutes:FB 1: Druck und Medien / Mobile Medien (Bachelor)
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY-NC-ND - Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International