Selbstlernzentren in Hochschulen

  • Die Frage, wie mit den Konzepten des lebenslangen Lernens und der zunehmenden Digitalisierung und Individualisierung pädagogisch sinnvoll begegnet werden kann, ist von zentralem Interesse. Fand Lernen in der Vergangenheit in Schulen, in der Bibliothek und am heimischen Schreib- oder Küchentisch statt, so reicht dies nicht mehr aus. Informationen sind dank des Internets mobil und das einsame Lernen in der Bibliothek oder daheim wird durch Gruppen- oder Teamarbeit an allen möglichen Orten ersetzt. Hinzu kommt, dass durch die Anforderung des lebenslangen Lernens für Erwerbsfähige individualisierbare Lösungen gefunden werden müssen. Die Erwerbsfähigen stehen vor der Herausforderung, Leben und Lernen miteinander in Einklang zu bringen. Hierfür bedarf es Selbstlernzentren, die im besten Falle die benötigen Informationen zur Verfügung stellen. Diese entstehen zurzeit z. B. in Bibliotheken und Hochschulen, die anfangen, ihr Angebot anzupassen. Zu diesem Zweck bedarf es an Kenntnissen über die Nutzenden und deren Bedürfnisse. Doch diese Bedarfe und die Rahmenbedingungen des Selbststudiums resp. der selbst-ständigen Erarbeitung von Inhalten in Kleingruppen sind weitestgehend unerforscht.

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Metadaten
Author:Alexandra Becker
URN:urn:nbn:de:bsz:900-opus4-63693
Document Type:Report
Language:German
Year of Completion:2017
Release Date:2018/01/22
Tag:Lernzentren, Hochschule, Forschung, Emperie,
GND Keyword:Lernzentren, Hochschule, Forschung, Empi
Pagenumber:115
Institutes:FB 3: Information und Kommunikation
Dewey Decimal Classification:300 Sozialwissenschaften / 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Access Rights:Frei zugänglich
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Nicht kommerziell-Keine Bearbeitung

$Rev: 13159 $